Krampfadern – vorbeugen, natürlich behandeln – Hausmittel

Drei natürliche Mittel gegen Krampfadern

zentrum-der-gesundheit Krampfadern sind erweiterte Venen, die dann entstehen, wenn die Venenklappen nicht mehr so gut funktionieren oder beschädigt sind. Folglich staut sich das Blut in den Venen und fließt nicht mehr so schnell – wie es sollte – zum Herzen zurück. Krampfadern können überall im Körper entstehen, besonders häufig kommen sie jedoch in den Beinen vor. Übergewicht, Schwangerschaft und tägliches stundenlanges Stehen gelten als Risikofaktoren für Krampfadern. Wir stellen Ihnen drei Hausmittel gegen Krampfadern vor, die am besten kombiniert eingesetzt werden.

Krampfadern natürlich behandeln

Krampfadern bilden sich meist an oberflächlichen Venen. Ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko stellen sie daher selten dar. Doch sehen Krampfadern alles andere als schön aus, sind also eher ein kosmetisches Problem. Verständlich, dass man sie schnellstmöglich wieder loswerden möchte.

Drei Hausmittel gegen Krampfadern

Bevor man aber zur Lasertherapie geht, könnte man die folgenden drei natürlichen Mittel gegen Krampfadern einsetzen. Sie sorgen in vielen Fällen dafür, dass Krampfadern recht preisgünstig sowie auf angenehme Weise und vor allen Dingen nachhaltig verschwinden.

1. Mittel gegen Krampfadern: Rosskastanie

Die Rosskastanie ist ein sommergrüner Baum, der ursprünglich aus den Wäldern Südosteuropas stammt. Seine Früchte, die Kastanien, stellen eines der besten natürlichen Mittel gegen Krampfadern dar. Sie enthalten den sekundären Pflanzenstoff Aescin, ein Saponin mit gefässverengenden, gefässschützenden und entzündungshemmenden Eigenschaften – also genau jenen Eigenschaften, die es braucht, um gegen Krampfadern vorzugehen.

Eine Übersichtsarbeit (Review) aus dem Jahr 2012 untersuchte dazu 17 Studien, in denen die Wirkung eines oral einzunehmenden Rosskastanien-Extrakts auf Krampfadern getestet wurde. Man stellte fest, dass der Extrakt die Blutzirkulation in den Venen förderte und dadurch Schwellungen und Entzündungen in den Beinen reduzierte. Wie genau das Aescin wirkte, wisse man nicht, liessen die Wissenschaftler verlauten. Doch vermute man, dass es verletzte („leckende“) Kapillaren versiegle, die Elastizität der Gefässwände verbessere und die Ausschüttung von Enzymen verhindere, die zu einer Schädigung der Blutgefässe führen.

Die übliche Dosis beträgt zwei Mal täglich 300 mg Rosskastanienextrakt, der jedoch standardisiert sein sollte auf 50 mg Aescin pro Dosis, so dass täglich 100 mg Aescin eingenommen werden.

Auch die begleitende äusserliche Behandlung mit Rosskastaniengels und –salben kann Erleichterung verschaffen – wie eine Studie nahe legt, die bereits 2004 im Fachmagazin Angiology veröffentlicht wurde. Dort zeigte sich, dass die Rosskastanie auch bei äusserlicher Anwendung die Heilung bei Krampfadern unterstützen kann.

Rosskastanien sollten zur Krampfadern-Therapie besser nicht eigenmächtig verarbeitet und verspeist werden, da sie ein Glucosid namens Aesculin enthalten, welches für Menschen ab einer gewissen Dosis giftig ist.

2. Mittel gegen Krampfadern: OPC

Klinische Forschungen zeigen überdies immer wieder die antientzündlichen und antioxidativen Fähigkeiten der Traubenkerne, weshalb Extrakte daraus gerne auch bei einer mangelnden Blutzirkulation eingesetzt werden – ein Zustand, der genauso bei Krampfadern vorhanden ist.

Eine Studie, die im Fachmagazin Minerva Cardioangiologica veröffentlicht wurde, zeigte beispielsweise, dass die Proanthocyanidine (OPC) im Traubenkernextrakt ganz signifikant die Symptome einer chronischen Veneninsuffizienz verbessern können. Eine chronische Veneninsuffizienz ist meist die Voraussetzung für Krampfadern.

Traubenkernextrakt kann in Kapseln, Tabletten oder auch in flüssiger Form eingenommen werden. Achten Sie darauf, dass eine Tagesdosis mindestens 180 bis 200 mg OPC liefert.

Bei OPC bzw. den Proanthocyanidinen handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die sich besonders positiv überall dort auswirken, wo kollagenreiches Bindegeweberepariert, neu aufgebaut oder gefestigt werden muss – und die Gefässwände der Venen bestehen aus ebendiesem kollagenreichen Bindegewebe. Da Vitamin C gemeinsam mit OPC das Kollagen repariert, sollten Sie Produkte bevorzugen, die Vitamin C enthalten oder auf eine Vitamin-C-reiche Ernährung achten.

OPC befindet sich nicht nur in Traubenkernen, sondern auch in der Kiefernrinde, weshalb auch Kiefernrindenextrakt bei Krampfadern und vielen anderen Beschwerden empfehlenswert ist, die einer Verbesserung der Durchblutung sowie einer Bindegewebsreparatur bedürfen.

Eine Studie, die im März 2014 im Fachmagazin Phytotherapy Research zu lesen war, zeigte, dass Pycnogenol, ein patentierter Kiefernrindenextrakt eine chronische Veneninsuffizienz und verwandte Beschwerden therapieren kann. Die beteiligten Forscher schrieben die positivien Resultate der starken antioxidativen, entzündungshemmenden, antithrombotischen, gefäßerweiternden und kollagenstabilisierenden Wirkung der Kiefernrinde zu.

Kiefernrindenextrakt kann bei Krampfadern sowohl eingenommen (drei Mal täglich jeweils 50 bis 100 mg) als auch aufgetragen werden (zwei Mal täglich eine Massage mit Kiefernrindenöl).

Da Kiefernrindenextrakt nicht nur Krampfadern, sondern auch Hämorrhoiden bessert, den Blutdruck senkt, sämtliche Gefässprobleme wie z. B. einen hohen Cholesterinspiegel reguliert sowie bei Schuppenflechte helfen kann, lohnt sich die Anwendung gleich mehrfach. Details dazu lesen Sie hier: Kiefernrindenextrakt

3. Mittel gegen Krampfadern: Organisches Silicium

Unter 2. haben wir erklärt, dass OPC gemeinsam mit Vitamin C das Kollagen im Bindegewebe der Blutgefäße reparieren kann. Der dritte im Bunde, der für diese Reparatur benötigt wird und der gleichzeitig meist mangelhaft im Körper vorhanden ist, ist das Silicium.

Silicium verleiht dem Bindegewebe seine Elastizität und Festigkeit. Ohne Silicium wird Bindegewebe hingegen brüchig, reißt leicht und es entstehen winzige Verletzungen, was schließlich zur Entstehung von Krampfadern beiträgt. Auch fließt bei Siliciummangel das Blut nicht mehr so gut und die Blutzirkulation verschlechtert sich.

Zur Versorgung mit Silicium, das besonders leicht vom Organismus verwendet werden kann, eignet sich das sogenannte organische Silicium am besten. Es wird meist in Flüssigform angeboten. Davon nimmt man ein bis zwei Mal täglich bis zu 30 Tropfen, wobei 30 Tropfen bereits mit 75 mg Silicium versorgen.

Bei Krampfadern können Sie also folgendermaßen vorgehen:

  • Äußerlich wenden Sie Rosskastaniengel oder –salbe sowie ein Kiefernrindenöl an.
  • Innerlich nehmen Sie:
  • zwei Mal täglich je 300 mg Rosskastanienextrakt
  • 180 bis 200 mg OPC auf 2 bis 3 Dosen pro Tag verteilt
  • ein bis zwei Dosen (à 30 Tropfen) organisches Silicium.
  • Zusätzlich sollten Sie Ihre Magnesiumversorgung optimieren, da Magnesium die Durchblutung verbessert, Entzündungen hemmt und Krämpfe verhindert, die durch das Vorhandensein von Krampfadern begünstigt werden. Nehmen Sie z. B. täglich insgesamt 300 bis 400 mg Magnesium – idealerweise auf zwei bis drei Portionen verteilt.

Weitere ganzheitliche Tipps und naturheilkundliche Tricks, die Sie bei Krampfadern anwenden können, erfahren Sie hier: Krampfadern verhindern

HERZ-KREISLAUF UND GEFÄSSE

Ätherische Öle bei Krampfadern

Ätherische Öle bei Krampfadern

Krampfadern und Besenreiser können altersbedingt auftreten, aber auch während einer Schwangerschaft entstehen oder als Folge eines vorwiegend sitzenden Lebensstils. Wenn in der eigenen Familie Krampfadern vorkommen, steigt die Gefahr, dass man selbst ebenfalls früher oder später davon betroffen ist. Vorbeugend und therapeutisch lässt sich viel tun, um Krampfadern zu vermeiden bzw. zu behandeln. Bindegewebsstärkende Massnahmen und Bewegung sind dabei sehr wichtig. Aber auch ätherische Öle, die viele Menschen bereits in der Hausapotheke haben, können helfen.

Welche ätherischen Öle helfen bei Krampfadern und Besenreisern?

Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Pflanzenauszüge. Sie sind so stark konzentriert, dass sie bereits in sehr geringen Dosen von nur wenigen Tropfen Wirkung zeigen. Bestimmte ätherische Öle können Lungenkrankheiten vorbeugen, manche helfen bei Depressionen, andere wiederum bei Verstopfung oder chronischen Entzündungen. Wieder andere können in der Hautpflege eingesetzt werden.

Heute möchten wir Ihnen ätherische Öle vorstellen, die bei Krampfadern und Besenreisern verwendet werden können und die jeweilige Therapie unterstützen. Krampfadern tauchen an den Beinen auf. Sie sind blau oder rot, können anschwellen und manchmal schmerzen sie oder verursachen einen Juckreiz.

Besenreiser hingegen sind das feine Geflecht winziger Äderchen, die an der Oberfläche der Haut hervorschimmern. Sie können ein Hinweis auf Krampfadern sein oder u. U. zu Krampfadern führen. Je nach Ausprägung können Sie ein Spannungs- und/oder Schweregefühl in den Beinen hervorrufen.

Ursachen und Entstehung

Betroffen sind die Venen (also nicht Arterien). Venen haben die Aufgabe, das Blut wieder zurück zum Herzen zu transportieren, was besonders in den Beinen schwierig ist, da das Blut entgegen der Schwerkraft nach oben gebracht werden muss. Dies bewerkstelligen die Venen mit Hilfe der Muskelkraft, der Sogwirkung des Herzens, der Atmung und ihrer Venenklappen (die verhindern, dass das Blut wieder nach unten fliesst).

Bei Bewegungsmangel, sitzendem Lebensstil, Übergewicht, hormonellen Einflüssen und einer Bindegewebsschwäche können sich die Venen ausdehnen. Sie werden immer schlaffer und die Venenklappen funktionieren nicht mehr richtig. Das Blut „versackt” in den oberflächlichen Venen und kann nicht mehr in das innere Venensystem abfließen, das viel leistungsstärker ist und den Großteil des Blutes zum Herzen pumpen würde.

Fünf ätherische Öle bei Krampfadern

Krampfadern sind einerseits ein kosmetisches Problem, können aber auch das Thromboserisiko erhöhen oder Venenentzündungen begünstigen. Aus ganzheitlicher Sicht gibt es vieles, was man bei Krampfadern oder zu deren Prävention tun kann. Der Einsatz von ätherischen Ölen kann ebenfalls zur Krampfadern-Therapie gehören.

Auch wenn die ätherischen Öle nicht in jedem Fall die Krampfadern an sich bekämpfen, so lindern sie doch die Symptome, wie Schwellungen, Schweregefühl, Juckreiz oder Schmerzen.

Zu den ätherischen Ölen, die immer wieder im Zusammenhang mit Krampfadern oder Venenproblemen genannt werden, gehören u. a. Weihrauch, Strohblume, Geranie, Zitronengras und Myrrhe. Nachfolgend beschreiben wir jene Öle näher, zu denen es in Bezug auf Krampfadern bereits erste Studien gibt:

  1. Lavendel
  2. Strandkiefer (Pinie)
  3. Schafgarbe
  4. Rosmarin
  5. Zypresse

1. Ätherisches Lavendel-Öl

Lavendel Biene Sommer Lila Garten Nektar E

Lavendelöl ist eines der bekanntesten Hausmittel bei Schmerzen, da es in der Lage sein soll, im Gehirn den Serotoninspiegel zu erhöhen. Offenbar kann schon allein das Einatmen von Lavendelöl Schmerzen mindern, wie eine Studie von 2006 an frisch operierten Patienten ergab.

Darüber hinaus kann Lavendelöl die Durchblutung fördern, was dem Kreislauf bei Krampfadern besonders gut tut. Zusätzlich wirkt das Öl heilfördernd und entzündungshemmend, so dass entzündlichen Venenproblemen vorgebeugt werden kann.

Zur genauen Anwendung ätherischer Öle finden Sie die entsprechenden Angaben ganz unten unter „Anwendung ätherischer Öle bei Krampfadern und Besenreißern“.

2. Ätherisches Öl der Strandkiefer (Pinie)

Pinienzapfen, Pinie, Wasserfarbe

Das ätherische Öl der Strandkiefer kann bei Krampfadern ebenfalls hilfreich sein. In einer Studie vom Januar 2018 konnte die entzündungshemmende und wundheilende Wirkung des Strandkiefernöls belegt werden. Diese Eigenschaften sind der Volksheilkunde schon sehr lange bekannt, weshalb das ätherische Strandkiefernöl auch traditionell bei chronischen Venenbeschwerden eingesetzt wird. In genannter Untersuchung war das Öl sogar wirksamer als der bei Venenerkrankungen so häufig verordnete Rosskastanienextrakt (siehe weiter unten).

Auch innerlich können Strandkiefernpräparate zum Einsatz kommen, etwa ein Extrakt ihrer Rinde, der besonders hohe OPC-Mengen enthält (über 80 Prozent). OPC(Oligomere Proanthocyanidine) gelten als starkes Antioxidans mit entzündungshemmender und bindegewebsstärkender Wirkung.

Im Journal of the German Society of Dermatology ging es im November 2010 um das Thema „Welche Heilpflanze für welche Hautkrankheit?“. Der Strandkiefernextrakt wurde dabei als gutes Mittel für geschwollene Beine genannt. Man hatte Patienten mit chronischer Veneninsuffizienz in einer randomisierten und placebokontrollierten Studie acht Wochen lang täglich 50 mg des Strandkiefernextraktes verordnet (Pycnogenol). Die Schwellungen gingen in der OPC-Gruppe deutlich zurück, in der Placebogruppe nicht.

In einer weiteren randomisierten Studie nahmen die Patienten in einer Gruppe 360 mg Strandkiefernextrakt ein, in einer zweiten Gruppe 600 mg Rosskastanienextrakt – und zwar vier Wochen lang. Hier konnte der Strandkiefernextrakt die Beinödeme sehr viel besser mindern als die Rosskastanie.

3. Ätherisches Schafgarben-Öl

Gemeine Schafgarbe, Schafgarbe, Pflanze

Das ätherische Öl der Schafgarbe gilt schon lange als traditionelles Mittel bei Venenerkrankungen. Meist wird es in Salben eingearbeitet, die dann auf die Krampfadern oder Besenreiser aufgetragen werden können.

Die Schafgarbe vereint verschiedene Eigenschaften in sich, die alle optimal für die Behandlung von Krampfadern geeignet sind. So wirkt sie in erster Linie entzündungshemmend, wundheilend, blutstillend und blutreinigend sowie durchblutungsfördernd.

4. Ätherisches Rosmarin-Öl

Kräuter, Französisch, Blumenstrauß

Das ätherische Öl aus dem Rosmarin gilt als belebend, entkrampfend und durchblutungsfördernd. Im Juli 2010 wurde in einer Untersuchung gezeigt, dass diese Eigenschaften auch zu einer schmerzlindernden Wirkung beitragen.

Zur Behandlung schmerzender Beine infolge von Krampfadern mischt man 4 Tropfen des ätherischen Rosmarin-Öls mit 1 Esslöffel Kokosöl oder Olivenöl und massiert damit die betreffenden Stellen.

5. Ätherisches Zypressen-Öl

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Immer wieder wird von Phytotherapeuten auch das ätherische Öl der Zypresse bei Krampfadern empfohlen, da sich sein Hauptwirkstoff – das Alpha-Pinen – positiv auf den Blutkreislauf auswirkt und überdies Schmerzen sowie Muskelkrämpfe lindern kann. Letztere können infolge von Krampfadern insbesondere nachts auftreten.

Die Rosskastanie – Tinktur für ein Venengel

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Aus der Rosskastanie wird zwar kein ätherisches Öl hergestellt, dennoch handelt es sich um eine Heilpflanze, die schon lange bei Venenleiden und Veneninsuffizienz eingesetzt wird – und zwar in Form von Rosskastanien-Präparaten, die man innerlich einnehmen kann.

Man kann aber auch selbst eine Rosskastanientinktur ansetzen (Rosskastanien schälen, zerstückeln und 1 Woche lang in Wodka oder Korn ziehen lassen, dabei täglich schütteln, dann abseien und in Dunkelglasfläschchen aufbewahren). Mit dieser Tinktur wiederum kann man ein Venengel herstellen.

In Phytotherapy Research las man im September 2010, dass Rosskastanienextrakte geweitete Blutgefässe wieder zusammenziehen und ausserdem die Thrombenbildung mindern (also blutverdünnend wirken) können.

Auch in den Jahren 2009 und 2006 waren Untersuchungen erschienen, die zeigten, dass die Rosskastanie eine optimale Heilpflanze für eine chronische Veneninsuffizienz darstellt. In ihr ist der Pflanzenstoff Aescin enthalten, der entzündungshemmend und abschwellend wirkt.

Basis-Maßnahmen bei Krampfadern

Natürlich können die genannten pflanzlichen Mittel nur wirken, wenn die Grundvoraussetzungen für eine Besserung der Venenbeschwerden erfüllt sind:

Bewegen Sie sich daher regelmäßig, da dies die Durchblutung fördert und so auch den Rückfluss des Blutes aus den Beinen zum Herzen unterstützt.

  • Ernähren Sie sich gesund.
  • Meiden Sie Alkoholrauchen Sie nicht.
  • Bei Übergewicht bauen Sie dieses ab.
  • Sitzen Sie nicht mit überschlagenen Beinen, da dies den Blutfluss noch weiter verlangsamt.
  • Legen Sie bei sitzenden Tätigkeiten immer wieder Pausen ein, in denen Sie sich bewegen.
  • Tragen Sie ggf. Kompressionsstrümpfe.
  • Vermeiden Sie zu enge Kleidung.
  • Essen Sie salzarm, da Salz die Entwicklung von Ödemen fördert.
  • Sorgen Sie für „dünnes“ Blut.
  • Optimieren Sie Ihre Vitamin-C-Versorgung (mind. 200 mg zusätzliches Vitamin C in Form von Nahrungsergänzungen, wie z. B. Acerolakirschpulver), da sich die Einnahme von Vitamin C aufgrund seiner heilenden, entzündungshemmenden, antioxidativen und blutverdünnenden Eigenschaften äußerst positiv auf die Blutgefässgesundheit auswirkt.

Anwendung ätherischer Öle bei Krampfadern und Besenreisern

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Ätherische Öle werden so gut wie nie pur und unverdünnt eingesetzt. Mischen Sie sie daher immer mit einem sog. Basisöl (Mandelöl, Avocadoöl, Kokosöl, Jojobaöl oder einem anderen unparfümierten und reinen Öl, das Sie zur Körperpflege verwenden).

Geben Sie 3 bis 5 Tropfen des ätherischen Öls in 1 bis 3 EL des Basisöls und massieren Sie es sanft in die betroffenen Beinpartien ein. Wenn Sie empfindliche Haut haben oder zu Allergien neigen, testen Sie die jeweilige Ölmischung erst vorsichtig an einer kleinen Hautstelle und warten Sie einen Tag, ob sich eine Reaktion ergibt.

Auch eine Mischung der genannten ätherischen Öle ist möglich, z. B. Zypressenöl und Schafgarbenöl, die man beide in Jojobaöl tropft.

Direkt nach dem Auftragen der ätherischen Öle sollten Sie keine Sonnenbäder nehmen, da manche ätherischen Öle die Haut empfindlicher für die Sonnenstrahlung machen können, so dass sich leichter ein Sonnenbrand bilden könnte.

Sie können die ätherischen Öle auch in kaltes Wasser geben, ein Tuch damit tränken und dieses auf Ihre Krampfadern legen. Auch hier geben Sie 3 bis 5 Tropfen in 3 EL Wasser.

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie die genannten pflanzlichen Mittel nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme verwenden.

Drei innerlich einzunehmende Mittel gegen Krampfadern und Besenreiser, die ebenfalls therapeutisch oder präventiv zum Einsatz kommen können, finden Sie im zuvor gesetzten Link.

Quelle: zentrum-der-gesundheit.de

Wundermittel gegen Krampfadern

von: ubertipps.de

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Kaufe grüne Tomaten, schneide sie in Scheiben und lege sie auf die Stellen mit den Krampfadern. Die häufigsten Stellen sind auf den Waden und den Oberschenkeln.

Es ist dabei sehr wichtig unreife Früchte zu verwenden, diese enthalten nämlich einen Bestandteil, der sehr wirksam bei der Bekämpfung von Krampfadern ist: Solanin ist ein natürliches Toxin, das sich in unreifen Tomaten aber auch in keimenden Kartoffeln findet. Es reicht aus, die Kartoffel- oder Tomatenscheiben 2 bis 3 Minuten auf die Haut zu legen. Nachdem man das Gemüse wieder entfernt hat, sollte man eine Feuchtigkeitscreme auftragen, da Solanin die Haut stark austrocknet. Wiederhole diesen Prozess an 10 Tagen. Schließlich wird man die Krampfadern langsam aber sicher verschwinden sehen.

Anwendung 2: Apfelessig

Gebe etwas Apfelessig auf ein Stück Watte und bringe ihn auf der gewünschten Körperstelle auf. Wiederhole dies 3 Mal pro Tag über einen Zeitraum von 4 Wochen. Danach sollte man schon erste Resultate sehen können. An sensiblen Stellen sollte man lieber keinen Apfelessig verwenden, denn wie jeder Essig kann auch Apfelessig zu Hautirritationen führen. Vergesse nicht diesen Artikel mit allen zu teilen, die du kennst – du wirst damit sicherlich einigen Freunden oder Familienmitgliedern helfen!

Quelle: ubertipps.de

HAUSMITTEL GEGEN KRAMPFADERN

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von krank.de/hausmittel

Zitrone als Hausmittel

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Rutin befindet sich in der Schale einer Zitrone und gilt als eines der wichtigsten Hausmittel bei Krampfadern. Doch wie wirkt sich Rutin aus? Kleinere Blutgefäße werden dank dem Hilfsmittel undurchlässiger. Gefäßflüssigkeiten treten somit nicht in das umliegende Gewebe aus. Hilfreiche Hausmittel gegen Krampfadern sind z. B. Zitrone oder Zaubernuss Um Rutin einnehmen zu können, muss man natürlich keine Zitronenschale essen. Gekühlte Getränke oder auch Tee eignen sich optimal, um etwas Rutin hinein zu mischen.

Eichenrinde bei Krampfadern

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Auch die Behandlung der Beine mit Eichenrinde zählt zu den effektiven Hausmitteln gegen Krampfadern. Hierbei handelt es sich um einen Sud aus Eichenrinde, mit dem sich die spinnennetzartigen Verfärbungen optimal behandeln lassen. Sie können das Bein entweder einreiben oder eine Kompresse in den Sud tauchen und das Bein im Anschluss einwickeln.

Natürliche Hilfe mit Zaubernuss

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Anstelle der Eichenrinde eignet sich auch die Zaubernuss sehr gut, um Varizen zu behandeln. Auch dieses Hausmittel kann entweder als Kompresse genutzt werden. Es ist aber auch möglich, das Bein einzuwickeln oder dieses lediglich einzureiben.

Krampfadern behandeln mit Wasser

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Ein weiteres, nützliches Hausmittel bei Krampfadern ist die Wasserbehandlung. Hier handelt es sich um die Behandlung mit einer Art Wechselbad oder auch einem Guss, der zwischen sehr warmen und kaltem Wasser variiert. Die Wirkungsweise: Die abwechselnden Temperaturen sorgen dafür, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen und ausdehnen. Dies verbessert den Blutkreislauf enorm.

Quarksäckchen gegen Krampfadern

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Hier wird Quark in Socken oder kleine Säckchen gefüllt. Dieses Hausmittel ist eine effiziente Methode gegen Krampfadern. Der Quark kühlt die betroffenen Stellen und lindert die Beschwerden. Vor allem entzündete Stellen profitieren von dieser Methode enorm. Bei der Anwendung sollten die Beine einfach hochgelegt werden und ausreichend Entspannung eintreten.

Fußbäder als Hausmittel

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Auch Fußbäder können zur Linderung beitragen. Dafür benötigt man in etwa 3 Liter Wasser, welches aufgekocht wird. Für die Zusätze werden Thymian, Efeublätter, Lorbeerblätter und Walnussblätter verwendet. Diese werden mit dem Wasser in etwa 15 Minuten gekocht. Danach gibt man einen Esslöffel Natron und zwei Esslöffel Salz dazu. Dem anschließenden Fußbad steht nichts mehr im Weg. 15 Minuten sind optimal, um eine effiziente Wirkung erzielen zu können.

Schnelle Hilfe bei Krampfadern

Welche Hausmittel gegen Krampfadern helfen sofort? Es stehen auch einige Hausmittel zur Verfügung, die rasche Linderung bringen. Wer schnelle Hilfe benötigt, findet hier einige Tipps dazu.

Beine hochlegen gegen Krampfadern

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Sobald eine Pause in Sicht ist, sollte man diese nutzen, um die Beine hochzulegen. Das Hochlegen sorgt dafür, dass der Druck auf die Venenklappen vermindert wird. Legen Sie Ihre Beine so oft es geht hoch Wichtig ist, dass die Füße eine höhere Position erhalten, als der eigene Kopf. Nur so wird eine optimale Entlastung geschaffen. Tipp: Es ist optimal, jede Pause dafür zu verwenden, die Beine für 10 Minuten hochzulegen. Dadurch können Varizen bereits wesentlich reduziert werden. Wer sitzende oder auch stehende Aktivitäten ausführt, sollte darauf achten, nach jeder Stunde etwas Bewegung in das Spiel zu bringen. Ideal ist es, die Füße im Bereich des Fußballens abwechselnd zu heben und zu senken. Dies trainiert die Wadenmuskeln. Diese umschließen die Venen. Umso öfters die angespannt werden, umso mehr wird dem Blutfluss entgegengewirkt und das Blut zum Herzen hinauf gepresst.

Massagen

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sind ein bewährtes Hausmittel gegen Krampfadern Mit Hilfe einer sanften Massage ist es dem Blut möglich, deutlich besser zu zirkulieren. Hier ist es jedoch wichtig, dass die Daumen nicht direkt auf die Venen gelegt werden. Die Massage der Muskulatur bietet sich besser an. Die Richtung sollte zum Herz gewählt werden. Tipp: Steinkleeblüten in Verbindung mit Olivenöl bietet sich hervorragend an. Dafür füllt man ein Gefäß bis zur Hälfte mit den Blüten und füllt den Rest mit Öl auf. An einem warmen Platz filtert dies im Anschluss mehrere Tage. Danach ist es das perfekte Elixier für eine entspannte Massage bei Krampfadern. Alternativ kann Ringelblumenöl verwendet werden!

Stützstrumpfhosen zur Vorbeugung

Bildergebnis für stützstrümpfe

Krampfadern vorbeugen mit Stützstrumpfhosen Eine Stützstrumpfhose empfiehlt sich, wenn die Varizen noch sehr klein sind. Diese dienen jedoch nicht zur Behandlung, sondern eher zur Vorbeugung. Die Stützstrumpfhose bewirkt einen äußeren Druck auf die Venen, sodass hier keine Möglichkeit besteht, dass diese anschwellen. In Apotheken und Kaufhäusern können diese bequem erworben werden.

Alternative Heilmittel gegen Krampfadern

Alternativ zu den Hausmitteln stehen Betroffenen auch viele alternative Behandlungsmethoden und Therapien der Naturheilkunde zur Verfügung.

Nicht lange sitzen & stehen

Längere Sitz- sowie Stehzeiten vermeiden Natürlich ist dieser Punkt nicht immer optimal ausführbar. Jedoch ist es vorteilhaft, ein längeres Stehen und sogar auch ein längeres Sitzen zu vermeiden. Die Position, in der man sich befindet, sollte regelmäßig gewechselt werden. Dadurch wird ein sogenanntes Versacken des Blutes im Unterschenkel vermieden. Somit kann man Krampfadern effizient entgegenwirken oder auch vorbeugen.

Yoga gegen Krampfadern

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Eine spezielle Übung aus dem Yoga kann dabei helfen, konsequent gegen Krampfadern vorzugehen. Dabei befindet man sich in der Rückenlange und winkelt die Beine um 45 Grad an. Ideal kann man dazu eine Wand nutzen.

Überschlagen der Beine vermeiden

Bildergebnis für überschlagene beine

Die Blutrückströmung wird durch das Überschlagen der Beine verhindert. Zudem leiden die Venen unter einem enormen Druck. Viele kennen es sich, wenn bei dieser Position die Beine einschlafen. Dies ist auch eine Folge für eine Fehlversorgung! Achtung: Das regelmäßige tiefe Ein- sowie Ausatmen sollte nicht Vergessen werden, um die nötige Entspannung zu erhalten.

Schüssler-Salze bei Krampfadern

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Auch Schüssler-Salze sind ein beliebtes Mittel bei Varizen. Hierbei eignen sich sowohl die Tabletten als auch die Salben der Salze gut. Auch Schüssler-Salze haben sich zur Behandlung von Krampfadern bewährt

  • Das Schüssler Salz Nr.1 – Calcium fluoratum kann oral und als Salbe eingesetzt werden. Dieses Salz hilft vor allem bei schmerzlichen Beschwerden von Krampfadern. Idealerweise sollte es im Wechsel mit dem
  • Schüssler Salz Nr. 4 – Kalium chloratum verwendet werden.
  • Bei entzündeten Venen kann darüber hinaus Ferrum phosphoricum genutzt werden.
  • Bei einer fortgeschrittenen venösen Insuffizienz mit „offenem Bein“ (Ulcus cruris) eignen sich folgende Schüssler-Salze:
  1. Schüssler Salz Nr. 10 – Natrium sulfuricum
  2. Schüssler Salz Nr. 11 – Silicea (wenn eine starke Eiterbildung vorhanden ist)
  3. Schüssler Salz Nr. 5 – Kalium phosphoricum (bei übelriechenden Absonderungen)

Rote Weinlaub

Als Hausmittel gegen Krampfadern Die sogenannte Färberrebe, auch rotes Weinlaub oder Vitis vinifera, besitzt gewisse Wirkstoffe, die zur Stärkung der Venenwände beitragen und deren Elastizität verbessern.

Diese Pflanze besitzt aber auch noch weitere Eigenschaften, die sehr wichtig für die Therapie von Krampfadern sind und auch klinisch belegt worden sind:

Das Extrakt vom roten Weinlaub verbessert die Zirkulation des Blutes, verringert die Bildung von Ödemen (Wassereinlagerungen) und lindert häufige Begleitsymptome wie Kribbeln, Schmerzen und Spannungs- oder Schweregefühle. Anwendung: Die Färberrebe kann sehr einfach als Tablette oder Tropfen eingenommen werden. Alternativ sind auch Cremes, Sprays oder Geles zur äußerlichen Anwendung erhältlich. Für die innere Anwendung können täglich höchstens 720 Milligramm des Trockenextrakts in drei Portionen über den Tag verteilt eingenommen werden. Alternativ können 10 Gramm Färberrebenblätter in 1/4 Liter kochendes Wasser gegeben. Der Sud sollte anschließend kurz ziehen und kann 2 bis 4 Mal täglich getrunken werden. Zur äußerlichen Anwendung eignen sich Fußbäder hervorragend. Dafür können 60 bis 80 Gramm der roten Weinlaubblätter in einem Liter Wasser gekocht werden. Die Anwendung kann zwei Mal täglich erfolgen.

Steinklee

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Ein wirksames Hausmittel gegen Krampfadern Der Steinklee, auch Melilotus officinalis genannt, besitzt ebenfalls Wirkstoffe, die sich hervorragend für die Varizen-Behandlung eignen. Diese Pflanze enthält Cumarine, welche den Blutfluss verbessern, vor Entzündungen der Venen schützen und die Neigung zu Ödemen (Wasseransammlungen) reduzieren. Anwendung: Der Steinklee kann innerlich als Tee getrunken aber auch äußerlich als Umschlag, Tinktur oder Kompresse verwendet werden. Darüber hinaus findet der Steinklee auch als Globuli in der Homöopathie Anwendung. Sie können dieses Pflänzchen, welches auch als Honigklee, Traubenklee, Schabenklee, Mottenkraut oder Melilotenklee bezeichnet wird, auch selber pflücken. Es wächst an steinigen Straßen, auf Schutthalden, an Böschungen oder Ackerrändern.

Weitere Informationen rund um die Hausmittel gegen Krampfadern finden Sie in folgenden, verwandten Ratgebern:

Krampfadern (Varizen) – Ursachen, Diagnose, Behandlung und mehr

Homöopathie bei Krampfadern – Welche Globuli helfen?

Die Anatomie der Venen – Funktion, Beschwerden, Krankheiten und mehr

Besenreiser (retikuläre Varizen) – Eine spezielle Form der Krampfadern

Thrombose – Blutgerinnsel in den Blutgefäßen

Quelle: https://krank.de/hausmittel/hausmittel-gegen-krampfadern/

 

Ich hoffe, diese Zusammenstellung ist für alle Betroffenen eine Hilfe…

seid herzlich gegrüßtFreija

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