Schleichende Vergiftung durch Pestizid Glyphosat

Fast jeder von uns hat inzwischen das Pestizid Glyphosat im Körper!

Das Bakterium Botulinumtoxin lässt die Vergiftung ausbrechen, und Glyphosat begünstigt den Ausbruch. (Clostridium botulinum)

Bei dem umstrittenen Wirkstoff handelt es sich um eine wasserlösliche organische Phosphor-Stickstoff-Verbindung mit einer hohen elektrischen Polarität.


Glyphosat ist überall: in Äckern, auf Feldern und in Flüssen. Wir essen es im Brot, trinken es im Bier und tragen es im Körper. Macht aber nichts, beruhigen die Zulassungsbehörden und Hersteller: Der Unkrautvernichter sei bestens untersucht und sicher. Stimmt nicht! >>> hier weiterlesen >>>

Schleichende Vergiftung durch Pestizid Glyphosat

Das Bakterium Botulinumtoxin wirkt als starker Chelator. Das bedeutet, weil jedes Kation chelatiert wird, sind wichtige Spurenelemente wie Mangan, Calcium, Zink, Cobalt und Eisen für den Organismus nicht mehr verfügbar.

Lebenswichtige Proteine, Vitamine und Abwehrstoffe können nicht gebildet werden. Die Folge sind Mangelerscheinungen, die bei Pflanzen und Tieren zum Tod führen können.

Das Problem ist vor allem die Dauerbelastung. Nahezu eine Millionen Tonnen Glyphosat werden jährlich hergestellt und verbraucht. In der EU ist das Markenprodukt Roundup seit 2002 zugelassen. Das Mittel setzt sich aus Glyphosat und weiteren Hilfsstoffen und Netzmitteln zusammen, die ihm das Eindringen in die Zellen erleichtern.

Allein in Deutschland werden jährlich rund 5900 Tonnen gespritzt, vor allem vor der Ernte, um die Pflanzen vorzeitig reifen zu lassen – die so genannte Sikkation. Etwa ein Jahr lang können sich die Rückstände in Futter- und Lebensmitteln halten.

Währenddessen nehmen Resistenzen bei Unkräutern in den Hauptanbaugebieten Amerikas massiv zu, mit der Folge, das immer häufiger Glyphosat gespritzt wird. So wurden laut Greenpeace im Jahr 2011 weltweit rund 650.000 Tonnen glyphosathaltige Herbizide eingesetzt.
2018 werden sich diese Mengen sogar verdoppelt haben, sollte der Verbrauch nicht drastisch gesenkt werden. Glaubt man der Umweltorganisation, so nähme der Einsatz des Giftes bis zu 800 Prozent zu, würde der Anbau von Glyphosat resistenten Pflanzen in Europa zugelassen.

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Bekanntermaßen wird mit Glyphosat behandeltes Soja aus Südamerika in riesigen Mengen importiert und an deutsche Milchkühe verfüttert. Und hier schließt sich der Kreis:

Nachweislich schädigt das Gift die Darmflora der Kuh und schaltet damit einen wichtigen Botulinumtoxin-Gegenspieler aus, so dass sich die Botulinumtoxin-Keime ungehindert vermehren können.

Der Grund, warum Hochleistungskühe häufiger an Botulismus erkranken, liegt also darin, dass diese mehr Soja-Kraftfutter fressen müssen. Aber auch nicht genverändertes Soja kann belastet sein, nämlich dann, wenn es kurz vor der Ernte gespritzt wurde, auch Sikkation genannt.


Glyphosat Vergiftung: Verharmlosen und Herunterspielen

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) betreibt nach eigenen Angaben eine von wirtschaftlichen Interessen unabhängige Forschungsarbeit. Den Wirkstoff Glyphosat hält das BfR zumindest in geringen Mengen für völlig harmlos.

Entsprechende Verlautbarungen äußert es in seinen Stellungnahmen:

Glyphosatspuren werden in Leber und Nieren von Rindern, Geflügel und Schweinen sowie im Urin von Menschen gefunden?„Nicht so schlimm“, sagt das BfR, die Werte lägen “weit unterhalb des gesundheitlich bedenklichen Bereichs”.

In einer Untersuchung der Universität Leipzig wird Glyphosat im Urin von dänischen Milchkühen festgestellt. Schön und gut, nur erkennt das BfR keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem Glyphosat und den veränderten Enzymaktivitäten bei den untersuchten Tieren.

Ein französisches Forscherteam wies anhand von Zytotoxizitäts-Befunden an neun Wirkstoffen, darunter Glyphosat, nach, dass etliche Pflanzenschutzmittel durch beigefügte Zusatzstoffe um ein Vielfaches toxischer sind, als offiziell angegeben.

Das mag sein – für das BfR ist die Studie im Hinblick auf die Re-Evaluierung von Glyphosat in der EU allerdings ohne Belang. Es sei normal, dass sich Glyphosat im Urin von Mensch und Tier befände, lautet der stets wiederholte Refrain.

In den geringen Spuren sei das Gift völlig unbedenklich. Als Bewertungsgrundlage für solche Ansagen dienen Studien, die zum Teil von der Industrie finanziert sind und häufig auch methodische Mängel aufweisen.

Zum Beispiel erwies sich die weit verbreitete Ansicht, der Stoff würde nicht in die Körperflüssigkeit übergehen, im Nachhinein als Irrtum.


Begünstigt Glyphosat Botulismus?

Glyphosat bringt die Bakterien in den Organismen von Mensch und Tier durcheinander. Es tötet gesundheitsfördernde Bakterien ab, während es pathogene Bakterien nicht beeinträchtigt.

Die Krankheitserreger können im Magen-Darm-Trakt an Masse gewinnen. Der Wirkstoff spielt im Hinblick auf die Erkrankung in den Rinderbeständen eine wesentliche Rolle.

So wurden bei zwei Drittel von 100 Probanden an der Uni Leipzig Spuren von Glyphosat nachgewiesen, wenn auch geringfügig. Bei Tieren fand ein Forscherteamwesentlich höhere Konzentrationen im Urin von Mastkaninchen sowie in Darm, Leber, Muskeln, Milz und Nieren von geschlachteten Kühen. Chronisch kranke Menschen zeigten signifikant höhere Werte im Urin als gesunde.

Die Vorschriften für den Umgang mit Glyphosat müssten weltweit neu bewertet werden, sagen die Wissenschaftler:

Glyphosat schädige Körperzellen, störe die Biosynthese von aromatischen Aminosäuren sowie die Darmbakterien, zu diesem Schluss kommen auch amerikanische Forscher in einer jüngeren Studie. Es sei ein Paradebeispiel für eine Störung der Homöostase durch Umweltgifte.

Was also tun? Gibt es überhaupt Wege, die Krankheit zu bekämpfen?

Ja, sagt Sievert Lorenzen. Verschiedene Maßnahmen können die Gefahr einer Ausbreitung von chronischem Botulismus bannen:

Erstens darf kein Glyphosat belastetes Soja mehr verfüttert werden. Zweitens ist die Anwendung von Glyphosat – auch zur Sikkation – in den heimischen Anbauregionen zu verbieten. Drittens ist die Bodenbelastung mit Chlostridium-Sporen zu senken.

Das bedeutet, dass weder Tierknochenmehl noch Gärreste aus Biogasanlagen auf Äcker mit Futtergras gelangen dürfen.

Außerdem wird die Gesundheit der Ackerböden verbessert, indem Mikroorganismen gefördert werden, die die Clostridien in Schach halten.

Ergänzend dazu sind die Abwehrkräfte der Tiere zu stärken.

Quelle: alpenschau

Passt auf Euch auf und handelt weise:

„O göttliche Notwendigkeit, du zwingst alle deine Wirkungen, auf kürzestem Wege deinen Ursachen zu folgen!“

Leonardo da Vinci (1452 – 1519), italienisches Universalgenie, Maler, Bildhauer, Baumeister, Zeichner und Naturforscher

In diesem Sinne

Freija

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