GIERSCH ernten, zubereiten und vom giftigen Doppelgänger unterscheiden (Video & Rezepte)

Mit 3-3-3 hast Du den Giersch dabei

Giersch mag es gern schattig, er wächst als Randpflanze mit Ausläufern. Gut zu bestimmen ist er mittels 3-3-3-Formel:

  • Seine Grundblätter sind dreieckig
  • im oberen Blattbereich dreiteilig und dreigefiedert
  • Die Teilblätter erscheinen zwei- bis dreiteilig, sie sind eiförmig, zugespitzt und gesägt
  • Ebenfalls dreieckig ist der lange, kantige Blattstiel, der an seiner etwas breiteren Basis häufig rötlich gefärbt ist (Geißfuß)
  • Die grundständigen Blätter kommen einzeln aus dem Boden
  • Die weiße Blütendolde kommt ohne Hüll- und Hüllchenblätter aus, sie blüht von Juni bis August
  • Der Blütenstängel ist rund und leicht kantig
  • die Stängelblätter sind nicht gefiedert
  • Achtung: Während die Blätter des Giersch leicht zu identifizieren sind, zeigen auch giftige Doldenblütler ähnliche Blüten. Besser dreimal hinsehen, ob sich für die Grundblätter die 3-3-3 Regel anwenden lässt. Wenn nicht: Stehen lassen.

Für Schleckermäuler


Im Geschmack und Geruch erinnert der Giersch an seine Verwandten Petersilie, Möhre und Sellerie. Besonders schmackhaft sind die zarten Triebe im frühen Frühjahr – wer jetzt reichlich erntet, verhindert auch, dass der Giersch sich zu sehr ausbreitet. Doch auch größere Blätter schmecken in Mischgemüsen, Wildpflanzen-Spinat oder feingeschnitten im Salat. Im Laufe des Sommers nimmt das „Sellerie“-Aroma zu. Es empfiehlt sich, die Geschmacksintensität vorher zu prüfen und die Menge danach zu bemessen. Die Blüten haben ein intensiv-würziges Aroma, sie eigenen sich für (herzhafte) ausgebackene ‚Kiacherl‘ oder als Würze vom Brotteig bis zum Kräuteröl. Die Früchte sind im Geschmack ähnlich wie die Blüten, jedoch etwas schärfer. Wer etwas später im Jahr die ganzen Blätter, Stiele und Blüten erntet kann damit eine intensive Kräuter-Limonade oder -Bowle ansetzen. Giersch ist auch eine gute Einlage in grünen Smoothies.

Was ist drin?
Giersch enthält viele Mineralsalze wie Kalium, Eisen, Kupfer und Mangan, Vitamine (A+C), Harz, ätherisches Öl, Phenolcarbonsäuren.

Rezept 1: Der Frühlings-Giersch-Kraut-Salat

Bevor die heimischen Salate auf den Markt kommen, gelüstet es mich sehr nach frischem Grün. In diesem Krautsalat treffen die Jahreszeiten aufeinander. Dank Giersch und Apfelessig schmeckt er definitiv nach Frühling.

Zutaten:
1 kl. Kopf Weißkraut
120 ml Apfelessig
50 ml Distelöl oder Distel-/& Leinöl
Pfeffer, Salz, Rohzucker
1 Karotte und 1 Apfel
1 Stange Lauch
1 Handstrauß Giersch

Zubereitung:
Weißkraut putzen, vierteln, den Strunk entfernen und ganz fein schneiden. In einer Schüssel gut durchkneten. Apfelessig, Pfeffer, Salz, Rohzucker und Öl verrühren, mit dem Weißkraut mischen und 15 Minuten ziehen lassen.
Karotte und Apfel fein reiben, Lauch in feine Streifen schneiden. Giersch – bei sehr jungen Trieben darf es auch etwas mehr als ein Handstrauß sein – putzen, waschen und grob zupfen. Alles mit dem Kraut mischen und servieren.
Für die Optik richte ich den Salat auf breiten Karottenstreifen an und dekoriere ein paar kleine Gierschtriebe obenauf.

Quelle: wildkräuterköchin

Giersch: Verwechslungsgefahr und giftiger Doppelgänger

Reini Rossmann: KRÄUTERAUSBILDUNG Pflanzen als Nahrung und Medizin nutzen lernen http://kraeutermentor.at/

KRÄUTERSEMINARE mit Reini auf http://kraeutermentor.at/

Rezept 2: Giersch Pesto

Giersch Pesto

Zutaten:

  • 100g Giersch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Salz
  • 150ml mildes Öl (Sonnenblumen – oder Olivenöl)
  • 20g Kürbiskerne
  • 1 EL Gojibeeren
  • 1 TL Hanfsamen

So geht es:

  1. Mixe die ersten 4 Zutaten in einem Hochleistungsmixer. Am besten gibst du erstmal etwas weniger Öl hinzu und erhöhst es dann schrittweise bei Bedarf, sodaß der Mixer alles ordentlich vermixt.
  2. Hacke die Gojibeeren und Kürbiskerne klein und rühre sie zusammen in das Pesto.

 

Tipp: Du kannst das Pesto auch auf Vorrat herstellen und in kleinen Gläschen einfrieren

Quelle: go-healthy

Rezept 3: Feld & Wiesensalat

……………..und plötzlich hatte ich Lust auf einen leckeren Salat. Körbchen geschnappt und direkt vor der Haustür befindet sich mein Bio-Salat – Auf Feld & Wiese:

Löwenzahn

fb-loewenzahn-fuer-kueche-und-gesundheit

Inhaltsstoffe: Taraxacin (am meisten im September), Taraxanthin, Laevulin (am meisten im Oktober), andere Carotinoide, Cholin, Stärke (verwandelt sich bei längerer Lagerung in Fruchtzucker), Saponin, Wachs, Eiweiß, Zucker, Inulin (am meisten im August)
Blätter enthalten viele Vitamine, Kieselsäure und Spurenelemente
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Risiken und Nebenwirkungen  bekannt

Giersch

Bildergebnis für giersch

Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Bor, Cumarine, Eisen, Flavonglykoside, Harze, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Saponine, Titan, Vitamin A, Vitamin C

Eigenschaften: antibakteriell, antifungizid, entsäuernd, entzündungshemmend, harntreibend, kräftigend

Rotklee

Bildergebnis für rotklee

Inhaltsstoffe: AsparaginCumarineFlavonoideGlykosideKaliumKalziumMagnesiumPhytohormoneSalicinVitamin B1Vitamin B3Vitamin C

Eigenschaften: blutreinigendentzündungs­­hemmendharntreibendkrampflösend

Hilft bei: AugenleidenBronchitisBrustentzündungHalsschmerzenhoher CholesterinspiegelHustenKnochenschwundLeberschwächeMenstruationsbeschwerdenProstatabeschwerdenWechseljahresbeschwerdenWeißflussZahnfleischbluten

Spitzwegerich

Bildergebnis für spitzwegerich

Inhaltsstoffe: AucubinGerbstoffeGermaniumKaliumKieselsäureSchleimstoffeVitamin BVitamin CZinkZirkon

Eigenschaften: abschwellendantibakteriellantiseptischauswurfförderndblutreinigendblutstillenddesinfizierendentzündungs­­hemmendharntreibendreizmilderndschleim­haut­schützendwundheilendzusammenziehend

Hilft: AsthmaBronchitisHarnwegsentzündungenHautentzündungenHustenInsektensticheLungenentzündungenLungenschwächeMagen­schleimhaut­entzündungenReizdarmVerbrennungenWunden

  • Meine gesammelten Werke (Löwenzahn, Rotklee, Giersch, Spitzwegerich) gut gewaschen (denkt an die Chemtrails!!)

  • 1 rote Paprika

  • 1 Zwiebel

  • 1/2 Zitrone

  • 3 Eßl. gutes Olivenöl

  • 3 Eßl. Löwenzahn-Mandarinen-Sirup oder jede andere vorhandene Süße (Kokosblütenzucker, Agavendicksaft…….)

  • 1 Tl. Senf

  • wer mag noch ein paar Sonnenblumenkerne darüber streuen

Quelle: Freija

Index Krankheiten

 (Quelle: prismamagazin )

Da kommen doch Frühlingsgefühle auf 🙂

Lieben Gruß

Freija

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