Freija’s Ur-Dinkelvollkornbrot – voller Ballaststoffe, gesund & lecker

Brot ist heutzutage kein Brot mehr. Von Hand gefertigt mit gutem Mehl, Wasser, Salz und Hefe oder Sauerteig – das war einmal! Heute werden Enzyme (meist gentechnisch hergestellt)Emulgatoren (wie z.B. Mono- und Diglyceride der Fettsäuren, Diacetylweinsäureester und Lecithin) – und Ascorbinsäure hinzugefügt. Bis zu 160 Zusatzstoffe sind alleine in Deutschland zugelassen. Diese Emulgatoren werden für die Backindustrie synthetisch hergestellt.

Siehe hierzu: Emulgatoren und technisch hergestellte Enzyme

Wenn man daran denkt, dass das Getreide gentechnisch manipuliert ist und  herkömmliches Mehl pestizidbelastet und behandelt wird, kann von „gesundem“ Brot wohl kaum noch die Rede sein.

Deshalb backen wir unser Brot seit Jahren selber. Wir wissen genau, was wir da auf unserem Teller haben und können auch die Qualität der einzelnen Zutaten selber bestimmen.

Meine neueste Kreation:

Freija's Urdinkelvollkornbrot

Ur-Dinkelvollkornbrot

Zutaten (am Besten in Bio-Qualität – z.B. Demeter):

  • 300 g Ur-Dinkelvollkornmehl
  • 50 g Polenta
  • 50 g Quinoa
  • 50 g Amaranth
  • 100 g Nussmischung (gemörsert)
  • 50 g Buchweizenvollkornmehl
  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 1 Würfel frische Hefe (oder 1 Päck. Trockenhefe)
  • 1 gehäufter EL getrockneter Sauerteig
  • 1/2 gestrichener TL Natron
  • 1 gehäufter EL Flohsamenschalen
  • 2 EL Leinsamen
  • 1 EL Chiasamen
  • 3 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 TL Macapulver
  • 2 1/2 TL Himalayasalz
  • 2 TL Kokosblütenzucker
  • 1 EL Roggenmalz
  1. Alle Zutaten in einer Schüssel mit warmem Wasser und einem Handrührgerät mit Knethaken zu einem homogenen Teig verarbeiten. Die Konsistenz sollte wie beim Kuchenteig sein. Durch die Flohsamen – die noch quellen – wird der Teig später genau die richtige Konsistenz haben.
  2. Den Teig nun mindestens 4 Stunden ruhen lassen – dann ist er bekömmlicher und auch für Menschen mit z.B. Reizdarmsyndrom geeignet. In dieser Zeit werden bestimmte Zucker abgebaut, die bei manchen Menschen nach dem Brotverzehr zu Blähungen führen. Siehe hierzu: besser verträgliches Brot
  3. Nach den 4 Stunden wird der Teig noch einmal gut mit den Knethaken durch gewalkt und in eine mit Butter eingefettete Kastenform gefüllt. Den Ofen auf 50°C stellen und den Teig nochmals solange gehen lassen, bis er ca. 1-2 cm über den Rand ragt. Brotteig in Kastenform.jpg
  4. Das Brot wird jetzt bei 200°C auf der untersten Schiene für 1 1/2 Stunden gebacken.
  5. Jetzt auf ein Gitter oder Holzbrett stürzen und mit einem sauberen Tuch abgedeckt abkühlen lassen
  6. Gutes Gelingen und guten Appetit!

Ur-Dinkelvollkorn aufgeschnitten

Seid gegrüßt

Freija

 

4 Kommentare

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